Mittwoch, 20. November 2013

Der Weg zum Schreiben, Teil 1: Briefkasten für Mama

Unsere persönliche Briefkästen. Briefe zirkulieren in der Familie.

Dank dem, dass meine Tochter mich kürzlich wiedermal darum gebeten hat, ihr doch einen Brief in ihrem Schlafzimmertür-Briefkasten zu hinterlassen (und ich ihr diesen Wunsch erfüllt habe), bin ich darauf gekommen, dass ich doch auch einen Briefkasten benötige!

Ich habe dann anschliessend nicht nur von Mirjana, sondern auch gleich vom sechsjährigen Sohn einen Briefkasten erhalten. Alwin hat gleich noch für die Zweitjüngste einen Briefkasten erstellt. Seinen Briefkasten hat übrigens die Zweitälteste für ihn vor einiger Zeit gestaltet (er hat ihn noch dekoriert).

Unsere Briefkästen sind nichts Kompliziertes. Einfach gefaltetes und beschriftetes Papier an die Türe geklebt. Aber der Effekt ist wertvoll.

Jetzt erhalte ich täglich Briefe - wie schön! Ich muss schauen, dass ich mit antworten nachkomme...

Was mich daran besonders freut: Meine Zehnjährige hat nun einen Weg zum schriftlichen Schreiben gefunden. Vor Kurzem hat sie zwar schon begonnen zu bloggen und online zu kommentieren. Doch jetzt haben wir endlich einen Weg gefunden, wie auch das schriftliche Schreiben mit Freude geübt werden kann!!

Und Alwin lernt ganz nebenbei seine ersten Sätze zu schreiben. 

Ich werde heute nichts mehr dazu bloggen. Ich muss jetzt wichtige Brief verfassen...:)

Kommentare:

  1. Was für eine gute Idee, das beim Unterrichten zu verwenden. Meine Kinder bauen oft Postämter und malen dann auch eigene Briefmarken, stellen verschiedene Briefumschläge her, die verschiedene Preise haben und installieren Briefkästen überall (so daß es dann zu viel wird). Da macht ihnen aber auch immer großen Spaß, doch schreiben sie leider nicht so viel dabei, das Aufbauen ist wichtiger.

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  2. Meine Tochter wollte längere Zeit kaum mehr als Listen und kurze Notizen geschrieben. Ich habe bei mir bemerkt, dass ich wegen den Erwartungen unter Druck gerate und ich sie dann zum Schreiben überreden versuche, wobei das aber nicht viel Gutes bringt. Mittlerweile habe ich von anderen gelernt, dass man vertrauen und Geduld haben soll. So ergeben sich manchmal Situationen, in denen man das Schreiben "integrieren" kann.

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    1. Mein Sohn Jonathan hat bis Klasse 9 über das Schreiben geschimpft. Jetzt denkt er sich gerade einen Ritterroman aus und schreibt neben seinen Aufsätzen für die "Schule" sehr viel. Manchmal muß man acht oder neuen Jahre darauf warten :).

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  3. Oh I would love to get little letters every day. What a great idea!

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