Montag, 21. Januar 2013

Gesellschaftsspiele statt Computerspiele!

Bernice Zieba, Jan Zieba, Homeschool Blog, HomeschoolingDa ich mich mit der Thematik Homeschooling befasse, fällt mir hier wiedermal ein immenses Lernfeld auf, welches Intelligenz und Sozialkompetenzen fördert.

Beispiel Memory.
Das Memory ist ja ein Erinnerungsspiel. Trainiert wird im Hirn das Erinnern, das Er- und Wiedererkennen von Bildern, Sachen, Gegenständen. Auch hier möchte ich sagen: lieber echte Bilder, kein Kitsch, keine Verniedlichung! Mit den echten Abbildern wird zugleich allgemeines Wissen gebildet. Wir haben z.B. ein Memory mit Fotografien aus der Natur und lernen nebenbei Namen von Pflanzen, Bäumen, Landschaften etc. um sie dann in der Natur wieder zu erkennen. Erkennen, Erinnern, Wiedererkennen: Diese Eigenschaften sind eigentlich bei allem Lernen sehr bedeutend. Beim Lernen geht es ja immer wieder darum, etwas was man neu erkannt hat im Gehirn als Wissen zu speichern.

Nicht zu unterschätzen ist auch die soziale Förderung. Wir spielen zu zweit (oder vermehrt) und erleben gemeinsam Spass, Ansporn, Spannung, Herausforderung, Freude und Erfolg und zurück bleiben gute Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Stunden.
Bei Computerspielen fällt vieles von dem weg. Natürlich gibt es auch Computerspiele die das Lernen fördern können, aber ich bin mir sicher, dass es für alles ebenso gute oder gar bessere Lernmethoden und -materialien ohne Computer existieren. Bei einigen Computerspielen habe ich das Gefühl, eher besteht die Gefahr zu verdummen, als etwas an Intelligenz hinzuzugewinnen. Manche Spiele, von den echten Spielen kopiert, sind zu vereinfacht, so dass das Kind eigentlich unterfordert ist, sich aber von den bunten Farben, piepsenden und quietschenden Tönen unterhalten, resp. verblöden lässt.

Dann sind Computerspiele auch meistens für den Einzelnen gedacht. Also fehlt es am Sozialen, an der Gemeinschaft. Das Kind befindet sich alleine vor dem Computer und spielt alleine vor sich hin, anstatt wertvolle Zeit mit den Eltern anderen Kindern bei einem spannenden, interessanten Gesellschaftsspiel zu verbringen. 

Für nützlich halte ich das Zehnfingersystem. Das kann man gutheissen, weil das Zehnfingersystem auf jeden Fall für das Textschreiben sehr nützlich ist. See me in action! :) 

Bei Gesellschaftsspielen sind die Kinder ganzheitlicher gefördert. Sind es Spielen wie Fangen, Verstecken, im Wasser mit Ball, dann ist das Kind an Bewegung, Gemeinschaft und Wachsamkeit optimal gefördert. Sind es Brettspiele wie Schach, Mühle, Eile mit Weile, dann ist das Denken, die Intelligenz, die Wachsamkeit und die Gemeinschaft optimal gefördert.

 (Von meinem älteren Blog hierher kopiert)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für den Kommentar! Vor der Veröffentlichung wird dein Kommentar geprüft und erst dann veröffentlicht.
Thank you for your comment. It will be published after confirmation.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...